Im Jahr 2012 geriet die Welt in Chaos, als ein unbekannter Virus in mehreren Metropolen gleichzeitig ausbrach und innerhalb weniger Wochen fast alle globalen Systeme zum Erliegen brachte. Der sogenannte Z-Virus verbreitete sich rasend schnell über dicht besiedelte Regionen und verwandelte infizierte Menschen in aggressive, äußerst geräuschempfindliche Zombies.
Während die staatlichen Strukturen kollabierten, bildeten sich in vielen Städten kleine Selbstverteidigungsgruppen, die versuchten, sichere Zonen einzurichten und die Ausbreitung der Infizierten zu verlangsamen. Bald stellte sich heraus, dass laute Schusswaffen mehr Schaden anrichteten als Nutzen brachten – jeder Schuss zog weitere Zombies an.
↑ In dieser ausweglosen Situation begann die Suche nach leisen, präzisen und zuverlässig improvisierbaren Waffen, die das Überleben der Menschen sichern konnten. Unter diesen Bedingungen entstand das Konzept einer Armbrust, die nicht nur funktional, sondern auch bionisch inspiriert war: eine Waffe, deren Formensprache sich an der Silhouette einer Fledermaus orientiert – einem nachtaktiven Überlebensspezialisten der Natur.
↑↓Fledermaus-Studien – Form und Inspiration​​​​​​​
Zu Beginn des Projekts untersuchte ich die Grundformen der Fledermaus, um eine klare bionische Designrichtung für die spätere Armbrust zu entwickeln. Anhand von Foto­referenzen analysierte ich die markanten Merkmale wie die Flügelmembran, die verlängerten Fingerknochen und die charakteristische Kopf- und Silhouettenform.
Auf dieser Basis entstanden mehrere handgezeichnete Naturstudien, die mir halfen, Linienführung, Proportionen und die dynamische Wirkung der Tierform besser zu verstehen. Diese Zeichnungen dienten als direkte Inspiration für die spätere Formentwicklung der Armbrust.
↑↓Konzeptskizzen – Übertragung der Fledermausform auf die Armbrust
Auf Grundlage der Naturstudien fertigte ich zahlreiche Konzeptskizzen an, in denen die charakteristischen Elemente der Fledermaus – etwa Flügelspannweite, Membranlinien und Silhouetten – Schritt für Schritt in eine funktionale Armbrustform übersetzt wurden.
Die Skizzen dienten dazu, Proportionen zu testen und eine klare visuelle Identität für das endgültige Design zu entwickeln.

↑↓3D Modellierung– Umsetzung des finalen Designs
Basierend auf den ausgewählten Konzeptskizzen entstand ein digitales 3D-Modell, das die endgültigen Proportionen, Strukturen und mechanischen Elemente der Armbrust präzise festlegte. 
↓ 3D-Renderings
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